Herzlich Willkommen auf der Webseite des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V.

Nächster Stammtisch am Mittwoch, 14. Feb. 2018 ab 19 Uhr im Spinnrädl; nächster Frühschoppen am Sonntag, 11. Feb. 2018 ab 11 Uhr im Café Schäfer

Sinnbild für die Weichel'sche Baukultur: Einfach nur öde!

Unter das Thema "Lautertalbrücke - Erhaltung eines Baukultur-denkmals" können wir zum Abschluss einen dicken schwarzen Strich ziehen und dem Betrachter u. a. Anblick des Areals bieten. So sehen Landschaften in aktueller baukultureller Weise nach dem "lautrrringer" Gusto aus.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Brückenpfeiler
Der Pfeiler ist weg: Jetzt gefällt es dem OB! __________________Foto: B. Gehm

Firma DSG Service Gesellschaft mbh spendet für die Friedenskapelle

Der Geschäftsführer Michael Kobicke überreichte den Vorsitzen-den des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung, Karin Kolb und Dieter Burghaus, einen Scheck über 1.000,00 EUR zur Reno-vierung der Friedenskapelle.

 

Anlass war die Berichterstattung der RHEINPFALZ, in der Karin Kolb erklärte, bis Ende 2018 wolle der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung die von der Stadt geforderte Summe der Erneuerung der Friedenskapelle im Rahmen des ersten Bauab-schnitts zusammenbringen. 

 

Damit setzt die DSG Service Gesellschaft eine Spendentradition fort, die schon zahlreiche Vereine und Institutionen in den letzten Jahren bedacht hat.

 

Karin Kolb betonte bei der Spendenübergabe in den Geschäfts-räumen auf dem Bännjerrück, nur durch Bürgersinn und Engage-ment für die eigene Stadt könne in Kaiserslautern etwas bewegt werden.

 

Die Vereinsvorsitzenden konten nicht nur den Scheck entgegen-nehmen, sondern sie freuten sich außerdem über die Neumit-gliedschaft der Firma DSG im Verein für Baukultur und Stadtge- staltung.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Friedenskapelle
vlnr: Michael Kobicke übergibt den Spendenscheck an Karin Kolb und Dieter Burghaus vorm Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V.

Wohn- und Geschäftshaus Schillerplatz 7

Die Privatinitiative des Besitzers des Gebäudes ist umso mehr hervorzuheben, da sie als gelungenes Beispiel für empfindsame Erhaltung und Renovierung gelten kann.

 

Manchmal kann die öffentliche Hand von ihren Bürgern lernen ….

 

Lesen Sie bitte die fachkundigen Erläuterungen unterhalb des Fotos!

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Schillerplatz
Schillerplatz 7 - Eckhaus auf der rechten Seite von der Fruchthalle aus gesehen

Das Wohn- und Geschäftshaus Schillerplatz 7 ist ein Kulturdenk-mal.

 

Die Fassade des Gebäudes an der Ecke zur Fruchthallstraße wur-de Ende des vergangenen Jahres von seinem Eigentümer instand-gesetzt und auf der Grundlage einer Befunduntersuchung im Sin-ne der Denkmalpflege farbig gefasst. Es entspricht nun in seinem äußeren Erscheinungsbild der Erbauungszeit im Jahr 1928.

 

Es wurde als erster Stahlskelettbau in Kaiserslautern für Emil Friedrich von Fleischbein in der Ideensprache des Bauhauses er-richtet.

 

Die städtebauliche Grundlage zur Errichtung des Gebäudes stellte der Durchbruch der Fruchthallstraße zur Königstraße dar, also die Öffnung des Schillerplatzes nach Westen hin und die Durchque-rung des Parks von Dr. Orth. Diese Parkanlage wurde von dem Gartenarchitekten Heinrich Siesmayer 1892 gestaltet. Bis heute ist die große Stadtplatane erhalten.

 

Durch dieses Gebäude mit seiner gelungenen Rekonstruktion der Ansicht wird die städtebaulich bedeutsame Situation am Schiller-platz besonders hervorgehoben.

Text und Foto: Burghaus

Politik im neuen Jahr 2018: Pfaffgelände und Innenstadt

In der Rheinpfalz erschien zu Beginn 2018 eine kleine Serie, in der die Parteien für sie wichtige Standpunkte zu ihnen wichtigen Themen äußern konnten. Wir haben in einer kleinen Zusammenschau die Meinungen zu den Themen "Pfaffgelände" und "Innenstadt" unten zusammengestellt. Im Anschluss haben wir ein paar Aspekte kommentiert.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Pfaffgelände u. Innenstadt/Schillerplatz
Die Rheinpfalz vom 2. bis 8. Jan. 2018: Parteien zu Pfaffgelände und Innenstadt

Anmerkungen zu den Äußerungen:

 

SPD - Pfaffgelände

Hier schreibt die SPD, dass sie trotz aller Widrigkeiten ihre Politik nicht verlassen will. Der Widerstand und das Begehren der Bürger in Kaiserslautern werden als "Widrigkeiten" bezeichnet. Man denkt gar nicht daran, am eigenen Politik-Willen und -Stil was zu ändern. Wenn, dann nur auf Grund großen Drucks (siehe Pfaffkantine, Seeberger-Bau).

 

SPD - Innenstadt

Für die SPD geht es offensichtlich nur noch um die Frage, dass der Bus-Verkehr zwischen Schillerplatz und Fruchthalle heraus-genommen wird - egal, wie praktikabel und kostenintensiv das Ganze aussehen wird. Die gleiche Argumentation kann man auch zur Offenlegung der Lauter anführen. Offenlegung heißt: Pumpen des Wassers auf ein sichtbares Niveau - wo ist hier die Nachhalt-igkeit? Da wird schon klar, warum sich die treuen Vasallen von den Grünen nicht zum ökologischen Unsinn der Lauter-Offenlegung äußern ...

 

Grüne - Pfaffgelände

Wiesemann will dafür eintreten, dass der städtebauliche Rahmen-plan des Pfaffgeländes weiterentwickelt wird. Weiterentwicklung könnte auch mal bedeuten, dass der Nicht-Abriss des Kantinen-Gebäudes auch fixiert wird. Aber Wiesemann ist eigentlich gar nicht so sehr für Weiterentwicklung von Plänen. Vielmehr vertritt er in seinen planwirtschaftlichen Vorstellungen die Meinung, dass alte Pläne immer gelten müssen. Das hatte er auch seinerzeit bei der Diskussion um den Abriss des Brückenpfeilers verdeutlicht, als er immer auf einem (uralten) Bebauungsplan beharrte; also: keine Spur von "Weiterentwicklung"!

 

Grüne - Innenstadt

Dass sich die Grünen keine Meinung zur Innenstadt leisten können, wurde unter "SPD - Innenstadt" dargelegt.

 

FWG - Pfaffgelände

Die FWG will Transparenz. Gut! Dann soll diese Bitte auch in die sog. Koalition, die für die Mehrheitsbeschaffung des OB Weichel existiert, transportiert werden. Klare, selbst gegebene, Anwei-sung im Aufgabenbuch der FWG.

 

FWG - Innenstadt

Die Gestaltung des Burgbergs ist als lobenswertes Ziel hervorzu-heben. Wenigstens ist in diesem Zshg. die unselige Offenlegung der Lauter nicht genannt - denn dies würde das Konzept gleich wieder ruinieren.

 

Linke - Pfaffgelände

Die Fraktion der Linken bringt das Urban Gardening ins Spiel. Ein Aspekt, der bei jeglicher Diskussion sehr am Rande behandelt wurde. Dies wäre eigentlich ein grünes Thema - aber Wiesemann befasst sich lieber mit Plänen. Man kann gespannt sein, ob dies Wohlgefallen bei der herrschenden Mehrheit findet oder man es nur, weil es aus der Oppostion kommt, totschweigt oder gar ablehnt.

 

FDP - Pfaffgelände und Innenstadt

Die FDP-Fraktion ist die Einzige, welche bei beiden Themen Bürger-Willen (und nicht nur Investoren-Willen) und auch Vernunft berücksichtigen.