Herzlich Willkommen auf der Webseite des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V.

Nächster Stammtisch am Mittwoch, 14. Juni 2017 ab 19 Uhr im Spinnrädl; nächster Frühschoppen am Sonntag, 11. Juni 2017 ab 11 Uhr im Café Schäfer

Verein äußert sich kritisch über Stadtbild und -entwicklung

Der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung hatte als Reaktion auf die Presseberichte über die Absage von OB und Stadtrat an die EM 2024 und den Vorschlag, Grünstreifen verwildern zu las- sen, in einer Presseerklärung Stellung genommen. Von der Rhein- pfalz wurde dies verkürzt gebracht. Den entsprechenden Bericht finden Sie folgend. Darunter haben wir die Original-Presseerklä- rung abgebildet, damit Sie sich über die kompletten Inhalte unse- res Anliegens informieren können. Das Ganze werden Sie langfristig in unserer Rubrik "Ratten und Verschmutzung" zum Nachlesen finden - schließlich passt dies inhaltlich zu der Einrich- tung der "renaturierten Grünstreifen".

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Verschmutzung
Die Rheinpfalz vom 18. Mai 2017: Meinung des Vereins zum "Ökostreifen"
Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Verschmutzung
Original Pressemitteilung über die Thematik "Grünstreifen" und "EM" - S. 1
Verein für Baukultur uns Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Verschmutzung
Original Pressemitteilung über die Thematik "Grünstreifen" und "EM" - S. 2

Pfaff: Schon sehr frühzeitige Geheimnis-Krä(e)merei

Nun ist es raus. Die Stadt hatte schon sehr frühzeitig einen Investor für den früheren Speisesaal – und das noch bevor überhaupt die ganze Angelegenheit mit der Bürgerinitiative ins Rollen kam. Schon zu dem Zeitpunkt, als die erste denkwürdige Abriss-Bürgerveranstaltung in der Hohenecker Burgherrenhalle stattfand, in der jeglicher Erhalt mangels Investoren „nicht verhandelbar“ schien, trat der Kaiserslauterer Geschäftsmann Matthias Auchter auf den Plan und interessierte sich für das o. g. Gebäude. Davon war zu keiner Zeit irgendwas zu hören oder zu lesen. Den Bürgern wurde immer nur die Unverkäuflichkeit der alten Bausubstanz vermittelt, wohl wissend, dass man eigentlich schon einen Investor hat.

 

Nun gibt es drei Thesen, warum man dies verheimlichte:

 

1. So ein kleines Investorlein steht der Plattmach-Absicht von Weichel und Kremer im Weg.

 

2. An ortsansässigen Investoren und Geschäftsleuten ist man nicht interessiert.

 

3. Der einschlägige Investor ist schon mit der Stadtverwaltung wegen des sinnfreien Einzelhandelskonzepts im Gewerbegebiet „Merkurstraße“ im Clinch.

 

Egal, welche der drei Thesen zutrifft, sie sind alle nicht professio- nell und schon gar nicht bürgernah.

 

Wie wäre am Anfang jegliche Diskussion verlaufen, wenn das In- teresse Auchters bekannt geworden wäre? Zum Glück ist es der Bürgerinitiative auch so gelungen, Stadtführung und PEG zu stop- pen. Der Erfolg zeigt sich in der schnellen Vermarktung des alten und des neuen Verwaltungsgebäudes. Dass Matthias Auchter jetzt durch das unsägliche Optionen-Geschachere mit der SWK ausge-bootet wird, gibt dem Ganzen wieder den typischen Kaiserslaute- rer Klüngel- und Machtspielchen-Beigeschmack.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Pfaffgelände
Die Rheinpfalz vom 31. März 2017

Kaiserslautern bekommt einen abgebrochenen Riesen

Das Baudenkmal des letzten übriggebliebenen Brückenpfeilers der Lautertalbrücke wird nun gestutzt. Auf vier Meter soll der Pfeiler abgebrochen werden. In der Informationsveranstaltung zum Brückenpfeiler, die  in der Friedenskapelle stattfand, hatte sich ein sozialdemokratisches Stadtratsmitglied aus der zweiten Reihe mehrmals zu Wort gemeldet und in einer martialischen Art und Weise kundgetan, dass s. E. der Erhalt des alten Brückenpfeilers für das "filigrane neue Brückenbauwerk" (Anm.: Die neue Brücke ist ein simples Stahlbetonbauwerk.) einer "Vergewaltigung" gleichkäme. Nun schließt sich die Frage an: Was ist dann das Abbrechen eines Baudenkmals?

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Brückenpfeiler
Die Rheinpfalz vom 17. März 2017: Ratz-fatz-ab - sinnvoll, schön, angemessen?

Doch ein wenig Vernunft da?

Die Fraktionen der FWG und SPD geben ihre Zustimmung zur Gestaltung des Schillerplatzes in der Form nicht. Das ist gar nicht unvernünftig. Wie in unserem relativ frühen Statement vom 24. Jan. 2015 zu lesen ist, war diese Idee des Einbezuges der Frucht- halle schon viel früher geboren. Wir gingen sogar noch weiter und würden langfristig den originären Zweck der Fruchthalle im Erd- geschoß als Markthalle befürworten. Dies muss von langer Hand geplant und mit einbezogen werden. Der ehemalige Oberbürger- meister Kaiserslauterns, Gerhard Piontek, hatte Ende der 1990er Jahre sogar eine noch weitreichendere Vision: Der Einbezug des Rathausareals, so dass zwischen Rathaus und Schillerplatz eine Flaniermeile entstünde, die auch mittels Wasserläufen u. dgl. ge- staltet werden könnte und einen unvergleichlichen Freizeitwert für die Innenstadt hätte. Diese Vorstellungen gab es, wie erwähnt, schon vor 20 Jahren! Das Ganze würde aber eine sehr komplexe und durchdachte Planung voraussetzen und natürlich auch ein echtes Interesse. Aber man könnte sich damit auch ein Denkmal setzen – aber Halt: Denkmäler sind ja ein No-Go!

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Schillerplatz
Die Rheinpfalz vom 23. März 2017: SPD zieht nicht mit!

Friedenskapelle

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Friedenskapelle
Die Rheinpfalz vom 11. März 2017: Stadt will Engagement des Vereins zerstören