Herzlich Willkommen auf der Webseite des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V.

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Verein unterstützt Aussagen von Hanno Scherer in Sachen Innenstadtverschmutzung und -entwicklung

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Verschmutzung
Die Rheinpfalz vom 18. Sept. 2020: Die Stadtmitte verkommt und wird z. T. auch noch fehl geplant.

Baufortschritt in der Friedenskapelle - Bauabschnitt 1

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Friedenskapelle
Freundlicherweise von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestelltes Informationsblatt zum Ausbau der Friedenskapelle

Wehret den Anfängen - Schutz eines Naturdenkmals

Die in der Überschrift zitierte Redensart geht bereits auf den rö-mischen Dichter Ovid zurück (43 v. Chr. bis 18 n. Chr.). Ursprüng-lich warnte er mit diesem Satz vor den Folgen des Sich-Verlie-bens. Davon kann hier zwar keine Rede sein - aber es gibt auch andere "Gefahren", die unter anderen Voraussetzungen drohen können. Und das ist hier der Fall. 

 

Man stelle sich vor, ein unglückseliger Mensch, der den Verdacht hat, dass er Lungenkrebs haben könnte, geht zum Arzt. Dieser geht sogleich rabiat zu Werke und öffnet den Korpus, um nach-zusehen. Preisfrage: Ist das für den Menschen gesund???

 

Nun: Kommen wir zu unserer Redensart. Bei der Stadtverwaltung in Kaiserslautern muss man ja mit allem rechnen: unverhoffte Aktionen, Winkelzüge, Schaffen von Tatsachen usw. Aus diesem Grund haben wir als Verein entschieden, ein Auge auf das Wohl-ergehen der Stadtplatane zu werfen. Wie schnell kann ein Jahr-hunderte altes Naturdenkmal zerstört sein. Wir beobachten alles, was in diesem Zusammenhang zu erfahren sein wird. Eine erste Stellungnahme wurde ja bereits in der "Die Rheinpfalz" in einem redaktionellen Bericht erwähnt.

 

Wie steht es um die Platane im Rahmen der mallgerechten Neu-gestaltung dieses Areals? So groß wie die Baumkrone ausschlägt, so groß liegen die Wurzeln unter dem Baum. Dieser Bereich darf eigentlich nicht versiegelt werden, was oft nicht eingehalten wird. Folglich werden die Bäume geschädigt oder sterben ab. Deshalb stehen die Aussichten für die Platane schlecht, wenn man den gesamten Straßenunterbau nach der heutigen Norm ausbaut, wie dies z. B. in der Albertstraße/Wackenmühlstraße vorgenommen wurde. Fast ein Meter Aushub, Bodenaustausch und Auffüllung mit Schotter und dann Pflaster darüber. Da dürfte auch kein was-serdurchlässiges Pflaster mehr helfen. Der Baum stirbt letztend-lich ab.

Anschauliches Beispiel:

 

Im Bereich der Brücke über die Ludwigstraße (vom Theater in Richtung ASG) stand am nördlichen Zugang auf der Seite der Turnhalle des ASG ein großer Ahorn. Unter dem Baum wurde das Areal zugepflastert, statt einen wassergebundenen Belag einzu-bauen. Der Baum starb nach wenigen Jahren ab. Man sieht: Zer-störung geht auch ohne Hauruck-Aktion; deshalb: WEHRET DEN ANFÄNGEN!

Gutachten - bis der Baum fällt

Die Stadtplatane in der Innenstadt ist (mal wieder) Gegenstand gutachterlicher Untersuchung.  

Vitalität, Standsicherheit, Verkehrssicherheit werden den gestren-gen gutachterlichen Richtlinien unterworfen. Man wird doch was finden, um den Baum fällen „zu müssen“! Der letzte Mini-Grün-raum in der Innenstadt ist doch viel zu wertvoll, um ihn nicht zu zupflastern.

Der falsch platzierte Busbahnhof baucht doch neben dem K(-lotz) in Lautern Platz!

Und es gibt ja ein paar Meter weiter noch ein Fleckchen Grünes auf der Westseite der Fruchthalle, das das „Monument“ (so ein Rathaus Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte) inmitten der Straße auch noch zur Geltung bringen lässt (siehe Foto).

 

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Innenstadt
Das "Monument" - was der Lautringer hat, gibt er so schnell nicht mehr her - außer, die Verwaltung will's!
Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Stadtplatane
Die Rheinpfalz vom 23. Juli 2020: Die Stadtverwaltung seht nun im Wort.

Ist das das Ende?

Nach der letzten Stadtratssitzung muss man sich die Frage stellen:

 

„Ist das nun das Ende der Gusshalle?

 

Sie ist das älteste erhaltene Bauwerk von PFAFF und scheint sich das Schicksal mit dem „Karlsberg“, dem Pfaffbad, beinahe der Kammgarn-Mauer und anderen Gebäuden auf dem Kammgarn-gelände zu teilen. Letzteren Raubbau konnten wir durch unsere Interventionen verhindern. Nun ist die „Kolonne/Rotes Kreuz“ an der Reihe, mit viel Kaiserslauterer Sachverstand zerstört zu wer-den. Die Aufzählung des geballten städtebaulichen „Könnens“ ist nicht vollständig. Hat sich bei der Gusshalle die Verwaltung noch nicht einmal die Mühe gemacht, Interessenten für das Gebäude zu suchen, geschweige denn einen Kaufpreis zu veröffentlichen?

Deshalb finden Sie hier das Exposé zur Gusshalle einerseits und eine Datei, die zeigt, wie andere Städte mit ihrem kulturellen und architektonischen Erbe umgehen.

 

 

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Exposé zur alten Gießerei auf dem Pfaffgelände
Exposé zur Gusshalle.pdf
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Beispiele des Umgangs mit kulturellem und architektonischem Erbe anderer Städte
Industriekultur anderer Städte.pdf
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Ausführliche Berichte über die angedeuteten Beispiele der Indus-triekultur anderer Städte finden Sie unter folgendem Link:

https://www.visitberlin.de/de/industriekultur

In diesem Zusammenhang würden wir Sie gerne auf eine gelun-gene Konversion alter Industriegelände hin zu einem modernen Campus aufzeigen: Das EUREF-Campus in Berlin um den alten Gasometer herum -  Autofreiheit, Energieziele, Denkmalschutz, Privatinitiative sind nur einige Stichworte, die diese gelungene Maßnahme charakterisieren. Wenn Sie dieses beeindruckende Projekt näher kennenlernen wollen, klicken Sie bitte folgenden Link an:

EUREF-Campus.de

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Pfaffgelände
Die Rheinpfalz vom 27. Mai 2020: Ein paar Schwierigkeiten werden aus dem Weg geräumt - man hat mittlerweile, auch dank der Bürgerinitiative, dazugelernt!

Ein kleiner Beitrag zum Denkmalschutz - Kiosk im Museum

Die Reise des denkmalwürdigen Kaiserslauterer Kiosks wurde ab-schließend in der Fachzeitschrift "BDB Landesnachrichten Rhein-land-Pfalz/Saarland", Ausgabe 1/2020 nachgezeichnet. U. a. fin-den Sie den fünfseitigen Bericht.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Friedenskapelle
Die Rheinpfalz vom 16. April 2020: Wenn man den Aussagen Glauben schenken darf, geht es in Sachen Friedenskapelle weiter!