Herzlich Willkommen auf der Webseite des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2023!

Friedenskapelle biegt auf die Zielgerade ein

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Friedenskapelle
Die Rheinpfalz vom 2. Jan. 2023: Die Friedenskapelle steht kurz vor der Fertigstellung!

Geoportal für Skulpturen in Kaiserslautern

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Geoportal
VIP's Magazin vom Winter 2022: Das neue Geoportal für Skulpturen geht an den Start!

Alter Wein in neuen Schläuchen - Wiesemann "klaut" Idee

Bereits im Januar 2015 hat der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. v. die Idee, welche Tobias Wiesemann von den Grünen in Kaiserslautern hervorbringt, veröffentlicht. Wie so viele Gedanken, Maßnahmen und Ideen des Vereins, wurde auch diese ignoriert. Jetzt plötzlich fällt es einem politischen Entscheidungsträger ein, ohne freilich die geistigen Urheber zu nennen.

Vor nahezu acht Jahren hat der Verein den Finger gehoben und ein Gesamtkonzept für diesen Stadtbereich gefordert und letztendlich eine Ausarbeitung erstellt und den Fraktionen vorgestellt, die diese bestätigt haben. Geschehen ist nichts außer der Planung des Busbahnhofs und eines leeren niveaulosen Platzes vor der Fruchthalle ohne Aufgaben, der die Anlieger viel kostet (Anm.: Die immerwährenden Ausgleichsbeiträge sind für die Innenstadt noch immer nicht beschlossen!) und nichts bringt. 
Für  das Erdgeschoss der Fruchthalle wurden Nutzungen bei Öffnung der ehemaligen Tore vorgeschlagen. Eine Vermietung dieser Räumlichkeit und entsprechende Einnahmen wären ein weiteres Ergebnis.
Mit in dieses Konzept ist auch das Erdgeschoss der Fruchthalle eingeflossen. Eine Begehung mit der damaligen Vorsitzenden des damals neu gegründeten zweiten Fruchthallvereins bewirkte auch seinerzeit nichts. Der Hinweis auf notwendige Instand-setzungsmaßnahmen im EG der Fruchthalle gingen ins Leere. Damit dümpelt das EG weiter vor sich hin und wird mit unwichtigen Räumen ausgebremst.
Die Ausarbeitung des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. zur Fruchthalle und Umgebung ist auf der Homepage des Vereins nachzulesen.
Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Schillerplatz
Die Rheinpfalz vom 29. Okt. 2022: Auch die Rheinpfalz erinnert sich, dass sie schon im Febr. 2015 darüber berichtete!
Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Schillerplatz
Die Rheinpfalz vom 27. Okt. 2022: Toter Schillerplatz soll reanimiert werden.

Weichel steuert Vernichtung des nächsten Baudenkmals an

Im u. a. Bericht der Rheinpfalz wird Weichel zitiert, dass die Sa-nierung der Huberkapelle auf dem Hauptfriedhof nicht in Frage käme und ihm keine zweite Friedenskapelle passieren würde. Die-se Aussagen sind ignorant und anmaßend.

 

Der OB versteift sich auf die Aussage, dass für private Grabmale keine öffentlichen Mittel aufgewendet würden. Nur: In diesem Zu-sammenhang verschweigt er, dass die Kapelle seinerzeit an die Stadt Kaiserslautern übereignet wurde. Oberbürgermeister war damals der Parteigenosse Weichels, Gerhard Piontek. Nun könnte man vermuten, dass Gerhard Piontek, der ja nicht mehr in Amt und Würden ist, sich dabei etwas gedacht hatte und sich nicht so aus der Affäre stehlen würde. Fakt ist, dass die Stadt Kaiserslau-tern Eigentümerin ist. Sie steht somit auch in der Pflicht, das Bauwerk zu erhalten. Zumal die Familie Huber die Unterstützung der Sanierung eingeräumt hatte. Schließlich wäre ggf. auch der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung e. V. da, um bei der Spendensuche behilflich zu sein. Aus der Vergangenheit ist aber bekannt, dass von Teilen der Stadtführung auf solch ein Engage-ment gepfiffen wird.

Der Gipfel der Despektierlichkeit ist die Aussage Weichels, dass „mir eine zweite Friedenskapelle nicht mehr passiert“! Hier zeigt sich die eigentliche Intention des Oberbürgermeisters. Er führt hier eine Privatfehde gegen den Verein und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Das Gemeinwohl wird unter sein Einzelwohlbefin-den gestellt. Auch hier hat er wohlweislich verschwiegen, dass die Zuzahlungen der Stadt in Sachen Friedenskapelle zum großen Teil der Tatsache geschuldet waren, dass Weichel das Projekt von Be-ginn an verschleppen wollte und seine Ämter mit immer neuen Forderungen und „Nachbesserungen“ ankamen.

 

 

Fazit: Weichel zerstört aus Eigeninteresse das nächste Baudenk-mal in einer ohnehin diesbezüglich armen Stadt. Er gibt sich kämpferisch gegen engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger und schlägt Spenden und Unterstützung aus. Zudem vergreift er sich im Ton bei seinen Aussagen und ist so gar nicht ein würdiger Stadt-Vater, der Oberbürgermeister ALLER Bürger sein sollte. So werden Entwicklungen nur gehemmt – das ist schade!

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Huberkapelle
Die Rheinpfalz vom 14. Okt. 2022