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"Kaiserslautern reißt sich selber ab"

Die o. a. Überschrift findet sich in einem Artikel des Online-Auftrittes der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ.net). Diese überregionale Zeitung hat hier den "Skandal" angeprangert, dass der Präsident des DRK (OB Weichel), welches ja Ko-Investor dieses Immobiliengeschäftes ist, als Chef der Verwaltung und auch der Unteren Denkmalschutzbehörde baukulturell relevante Tatsachen irgnorierte und seit vielen Jahren auch die Legislative in Kaiserslautern (und zwar den Stadtrat) dumm hält. Der OB trägt eine Ahnungslosigkeit vor sich her, dass man gemäß seiner Qualifikation ins Zweifeln geraten könnte. Die Journalisten der FAZ bemerken zu Recht, dass schon ein Blick auf das Gebäude der Identifikation als Hussong-Bau genügt hätte. Für einen total baukulturell Blinden hätten es aber auch die Akten getan. Und da sollte ein Verwaltungs-Chef eigentlich sein Metier finden.

Auf die Ignoranz hinsichtlich des Angebotes eines in unmittelbarer Nachbarschaft verfügbaren Baugrundstücks (Jugendhaus - Plattenbau) wird im Artikel ebenso hingewiesen wie auf die Eile, die sich daraufhin, bzgl. des Schaffens von Fakten, ergeben hat. Das Gebäude ist mittlerweile weitgehend zerstört.

Dass zu der Investoren-Gruppe der Bauträger F. K. Horn gehört, findet die FAZ insofern beachtenswert, weil "das Unternehmen ... in Kaiserslautern bemerkenswert oft zum Zug kommt". Es stünde auch "für deprimierende Kisten-Architektur ohne städtebauliches Gespür". Warum auch? Man will ja Geld verdienen und alles andere verursacht nur Kosten!

Erwähnenswert findet die FAZ auch, dass sich unter den Demon-stranten der Mahnwache am Sonntag sozialdemokratische Stad-tratsmitglieder befanden.

Wenn Sie den Original-Artikel des FAZ.net lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier!

Notizen aus der tiefsten, baukulturellen Provinz

Nun ist es soweit. Das DRK hat Fakten geschaffen. Wenn man sonst keine Argumente (außer dass juristisch alles korrekt läuft) mehr hat, holt man die Insolvenzkeule raus. Das DRK tat dies mit der Behauptung, dass ohne den Bau der sehr einträglichen, je-doch unästhetischen Klotz-Bauten eine Insolvenz anstünde. Da staunt der Laie aber Bau-Klötze. Was ist das für ein Management, das die Existenz seiner Institution an einen Neubau eines Gebäu-des knüpft, welches von ihr selbst noch nicht mal genutzt wird. Es dient ja lediglich der Gewinnerzielung - dem schnöden Mammon. Zudem nimmt man offensichtlich mit dieser anstehenden neuen Immobilie die Gefahr eines Bankrotts in Kauf - wohlwissend, dass eine etwaige baukulturelle Diskussion anstehen könnte. Warum sonst hat man seinerzeit die Studenten um Prof. Dr. Matthias Schirren nicht ins Haus gelassen? Und das Tüpfelchen auf dem i ist die Tatsache, dass der OB Weichel Präsident des DRK-Kreisver-bandes ist und sich in dieser Doppelrolle einer gewissen Ahnungs-losigkeit bediente, was die Einschätzung des baukulturellen Erbes angeht. Aber das ist ja nichts Neues. Man erinnere sich an den Satz bei der ersten Informationsveranstaltung in der Burgherren-halle in Hohenecken, wo es um das Pfaffgelände ging: "Der Abriss ist alternativlos!" Mittlerweile wissen wir es besser. Mit ein wenig gutem Willen wäre eine Intervention bzgl. des DRK-Gebäudes sei-nerseits 2019 vielleicht noch einiges machbar gewesen. Nach wie vor fehlt ihm jeglicher Wille. 

Nun hat es die Stadt Kaiserlautern auch zu deutschlandweiter Be-achtung "geschafft"; denn am 22. März 2021 stand ein großer Ar-tikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (siehe rechts) über die Kaiserslauterer "Freveltat", die es zu verhindern gelte. Doch seit dem 26. März 2021 wissen wir: Es ist wohl zu spät. Das DRK hat eine große Eile an den Tag gelegt, um Wände einzureißen. Der Imageschaden dürfte nicht klein ausfallen. 

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - DRK-Gebäude
Die Rheinpfalz vom 27. März 2021: Auch auf die Gefahr hin, dass Fehler gemacht werden, beginnt der Abriss. Volkes Meinung ist TOTAL irrelevant für das DRK! Das nennt man mal eine Imagekampagne - nur halt in die falsche Richtung!

SWR-Beitrag zum Skandal der Baukultur-Zerstörung in KL

In der SWR-Sendung "Zur Sache Rheinland-Pfalz" wurde u. a. am Donnerstag Abend, dem 4. März 2021 über den neuerlichen bau-kulturellen Skandal in Kaiserslautern berichtet. Wir haben ohne-hin diesbezüglich wenig zu bieten - und das Wenige wird blind-wütig zerstört. In diesem guten Beitrag des SWR-Fern-sehens kommt u. a. auch unsere Vorsitzende Karin Kolb zu Wort. Schauen Sie sich dieses interessante Video an.

Innenstadtentwicklung

Unsere Vorsitzende, Karin Kolb, hatte sich schon im Januar 2021 zu diesem Thema entsprechend bei der Rheinpfalz gemeldet. Nun wurde das Thema medial aufgegriffen und Karin Kolb kam im einschlägigen Artikel zu Wort.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Innenstadt
Die Rheinpfalz vom 11. März 2021: Karin Kolb meldet sich als Vorsitzende des Vereins für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. zu Wort.

Baufortschritt in der Friedenskapelle

In der Friedenskapelle schreiten die Bauarbeiten voran. Auf den Fotos unten erkennt man Baumaßnahmen und -fortschritt Stand 11/2020 im Einzelnen. Dies lässt alles auf eine künftig schöne Räumlichkeit schließen.

Kammgarn-Fassade

Einer der auslösenden Beweggründe, weshalb der Verein für Bau-kultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. gegründet wurde, war das Engagement zur Rettung der Kammgarn-Fassade auf dem heutigen neuen Hochschulgelände. Karin Kolb gründete sei-nerzeit im Rekordtempo eine Bürgerinitiative zur Rettung der Fas-sade und fand, auch auf Landesebene, Gehör. Nun kann sie die Früchte ihrer Arbeit ernten: Die Fassade schmückt den modernen Neubau. U. a. ist der Artikel der Rheinpfalz.

Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Kammgarn-Fassade
Die Rheinpfalz vom 12. Dez. 2020: Die Fassade steht (noch) gut da!
Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e. V. - Kammgarn-Fassade
Die Rheinpfalz vom 12. Dez. 2020: Die lobende Kommentar!